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Jakob Stark bei der SVP Matzingen-Stettfurt

28. GV SVP Matzingen-Stettfurt

An der 28. GV der SVP Matzingen-Stettfurt durfte der Präsident Hans Isenegger rund 30 Mitglieder begrüssen. Das gute Nachtessen im Rest. Rössli sorgte bei den Mitgliedern der grössten politischen Partei in der Region für eine gute Stimmung. Im Anschluss führte Hans die Versammlung souverän durch die verschiedenen Traktanden und erntete viel Applaus. Wie auch die Jahre zuvor wird die Ortspartei auch heuer einen attraktiven Ausflug unternehmen. Dieses Jahr steht am 5. Mai die Pilgrim AG, die Klosterbrauerei in Fischingen auf dem Reiseprogramm. Interessierte können sich beim Reiseorganisator Martin Steiert anmelden.

Präsident Hans und die weiteren Vorstandsmitglieder Patrick Kretz als Kassier, Karin Link als Aktuarin sowie die Beisitzer Renate Lohner, Martin Steiert und Hp. Krähenbühl wurden für eine weitere Amtsperiode gewählt. Wie schon Tradition bei der Ortspartei durfte auch in diesem Jahr ein interessanter Vortrag nicht fehlen und so konnte man im Vorfeld Regierungsrat Köbi Stark als Redner gewinnen.

Regierungsrat Dr. Jakob Stark erklärt Thurgauer Finanz-und Steuerwesen

Im Anschluss an die erfolgreiche GV stellt Hans Isenegger den SVP-Mitgliedern den Gastredner des heutigen Abends Regierungsrat Dr. Jakob Stark vor. Der 59-jährige Stark ist seit 2014 Departementschef für die Bereiche Finanz, Steuern, Gesundheit und Soziales sowie den Asylbereich zuständig. Jakob Stark erklärt die Zusammenstellung der Finanz-und Steuerentwicklung im Kanton Thurgau. „Mit den Einnahmen des Finanzausgleich von rund 200 Mio., den 40 Mio. von der Nationalbank und den 50 Mio. von der Kantonalbank können wir mehr als ein Drittel der Ausgaben von 700 Mio. Franken abdecken,“ so Stark „das Steueraufkommen im Kanton würde für eine ausgeglichene Rechnung nicht reichen…“. Der profilierte SVP-Politiker Stark nahm auch das Asylwesen unter die Lupe. „Die 332 Plätze in den TG Durchgangsheimen genügen im Moment, der Kanton sei aber ständig auf der Suche nach Liegenschaften in den Gemeinden um die vorläufig aufgenommenen Asylsuchenden zu verteilen“. Probleme sieht er bei der Umsetzung der Schengenregelung nicht, so können die Asylanten wieder in die Einreiseländer zurückgeschickt werden. Umgekehrt werden dann aber auch ausreisewillige Asylanten wieder in die Schweiz zurückkehren und von der Nothilfe abhängig werden. Stark betont aber auch: “Ich bin nicht ausländerfeindlich, aber wenn ein UMA (unbegleiteter minderjähriger Asylant, vor allem aus Afrika, dann aber lebenslänglich von der Sozialhilfe profitiert, ist das für die Gesellschaft ein Problem“. Der profilierte SVP- Politiker Stark schlug auch kurz einen Bogen zum Durchgangsverkehr in Matzingen und erläuterte, solange Frauenfeld keine Umfahrung habe, gebe es in Matzingen nicht mehr Verkehr, was auch von den erhobenen Zahlen bestätigt wird. Allerdings müsste Matzingen in die Verkehrsplanung von Frauenfeld einbezogen werden „das ist dann allerdings das Departement von Ratskollegin Carmen Haag“ so Stark.

Mit diesen beruhigenden Worten schloss Dr. Jakob Stark seinen spannenden Vortrag. Die Mitglieder der SVP-Ortspartei genossen noch einige gemütliche Stunden und traten dann um eine Zeit den Nachhauseweg an, an dem die Rössli-Kreuzung tatsächlich fast verkehrsfrei zu passieren war…

Hanspeter Krähenbühl